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Wissenschaftliche Abschlussarbeit - Detailansicht

Bereich Bau und Umwelt - Fakultät Umweltwissenschaften - Fachrichtung Forstwissenschaften - Institut für Forstbotanik und Forstzoologie & Institut für Bodenkunde und Standortslehre - Professur für Forstzoologie

Die epigenetische Variabilität der Wölfe (Canis lupus) in Deutschland
Art der Abschlussarbeit
Bachelor
Autoren
  • Strobl, Anja
Betreuer
  • Prof. Dr. rer. nat. habil. Mechthild Roth
  • Dr. rer. nat. Jana Zschille
Weitere Betreuer
Dipl.-Biogeogr. Maria Jähde (Senckenbergmuseum Görlitz)
Abstract
In der Bachelorarbeit erfolgt die Einschätzung des Populationszustandes der deutschen Wölfe mittels einer epigenetischen Untersuchung der Schädel. Dazu wurde die epigenetische Variabilität Iev, die Fluktuierende Asymmetrie FA und die epigenetische Distanz MMD berechnet. Die Population wurde auch auf räumliche und zeitliche Veränderungen dieser Werte untersucht. Es wurden 34 nicht-metrische Merkmale an 113 Schädeln aus Sachsen und Brandenburg aufgenommen. Alle Schädel wurden zwischen 2007 und 2018 gefunden. Die epigenetische Variabilität aller Wölfe beträgt Iev = 0,34 und die FA liegt bei 16,72 %. Die Werte zeigen keine größeren zeitlichen oder räumlichen Veränderungen. Die MMD-Werte sind sehr gering und es wurde nur zwischen den Wölfen mit Geburtsjahr 2001-2013 und 2014-2017 eine signifikante Distanz (0,017) festgestellt. Die Ergebnisse geben keinen Hinweis auf einen genetischen Flaschenhals, genetische Verarmung oder Inzucht.
Zugeordnete Forschungsschwerpunkte
  • Natürliche Rückkehr und Wiederansiedelung ausgestorbener Wildtierarten
  • Methodenentwicklung, -vergleich, -evaluation
Schlagwörter
Wolf, Canis lupus, Inzucht, Flaschenhals, Schädelforamina, epigenetische Variabilität, fluktuierende Asymmetrie
Berichtsjahr
2019
Stand: 20.06.2019