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Wissenschaftliche Abschlussarbeit - Detailansicht

Bereich Ingenieurwissenschaften - Fakultät Maschinenwesen - Institut für Energietechnik - Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung

Wärmepumpen für Bestandsgebäude
Art der Abschlussarbeit
Diplomarbeit
Autoren
  • Kellermann, Daniel
Betreuer
  • Prof. Dr.-Ing. Clemens Felsmann
Abstract
Vor dem Hintergrund des Klimawandels rücken Ziele zur Einsparung von klimaschädlichen Treibhausgasen immer stärker in den Vordergrund. Der deutsche Gebäudebestand leistet einen großen Beitrag zu diesen Emissionen.
In der vorliegenden Arbeit wurde daher untersucht, inwiefern Wärmepumpen, die einen
wichtigen Baustein in den Szenarien der Energiewendepläne der Bundesregierung darstellen, in Bestandsgebäuden eingesetzt werden können und ob dies wirtschaftlich ist. Neben einer weit gefassten Analyse des deutschen Gebäudebestands hinsichtlich der zu erwartenden Rahmenbedingungen wurden zwei Beispielgebäude durch energetische
Berechnungen verschiedener Modernisierungsvarianten und darauf aufbauender
Simulationen von Wärmepumpenanlagen umfassend untersucht. Hierbei flossen auch weitere Technologien wie Solarthermie oder Photovoltaik ein.
Wie sich herausstellte, können durch den Einsatz von Wärmepumpen erhebliche Mengen an Treibhausgasen eingespart werden. Doch leider zeigte sich auch, dass die Kombination von Wärmepumpenanlagen mit Bestandsgebäuden in den seltensten Fällen wirtschaftlich ist. Dies liegt nicht etwa daran, dass Wärmepumpen in Bestandsgebäuden weniger effizient arbeiten als in Neubauten, sondern vielmehr daran, dass die erzielten Einsparungen die hohen Investitionskosten nicht ausgleichen können.
Zugeordnete Forschungsschwerpunkte
  • Nutzung regenerativer und sekundärer Energiequellen
Schlagwörter
Energiewende, Wärmepumpe
Berichtsjahr
2019
Stand: 10.10.2019