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Wissenschaftliche Abschlussarbeit - Detailansicht

Bereich Bau und Umwelt - Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" - Institut für Wirtschaft und Verkehr - Professur für Kommunikationswirtschaft

Kombinierte Mobilitätspakete für Dresden in Zusammenarbeit mit der DVB Masterarbeit
Art der Abschlussarbeit
Master
Autoren
  • B., V.
Betreuer
  • M. Sc. Philipp Randt
Abstract
Diese Arbeit ordnet sich in die Thematik des Mobilitätskonzeptes „Mobility as a Service“ (MaaS)
ein, welches ein On-Demand-Prinzip verfolgt, bei welchem dem Kunden z. B. gebündelte Mobilitätsdienstleistungen
aus einer Hand angeboten werden. Im Rahmen dieser Masterarbeit wird ein
Überblick über bestehende Mobilitätsprodukte gegeben und der Gedanke hinter MaaS näher erläutert.
Des Weiteren werden Umfragen zum Mobilitätsverhalten der deutschen Bevölkerung und speziell
für die Dresdner Einwohner zusammengefasst und Untersuchungen hinsichtlich der Tarifgestaltung
nach MaaS wiedergegeben.
Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Literaturrecherche fließen in die Gestaltung der drei verschiedenen
Tarifmodelle mit ein. Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, welche dieser drei
Varianten von den Dresdner Einwohnern bevorzugt wird. Anhand einer quantitativen Umfrage können
sich die Befragten zwischen kombinierten Mobilitätspaketen, einem „Pay-as-you-go“-Tarif und
der Variante eines selbst zusammenstellbaren Tarifs entscheiden. Des Weiteren wird in der Umfrage
das Mobilitätsverhalten der Dresdner ermittelt und mit den Erkenntnissen der Literatur verglichen.
Aufgrund dessen können ebenso Aussagen über das Potenzial von Sharing-Angeboten getroffen
werden.
Anhand der Umfrage zeigt sich, dass bei dem kombinierten Mobilitätspaketen zwei Tarifvarianten
bevorzugt werden. Der Großteil der Befragten entschied sich gegen eine Carsharing-Nutzung. Die
Ursachen dafür konnten ebenso durch die Umfrage ermittelt werden, wodurch Empfehlungen hinsichtlich
der Anforderungen für Sharing-Angebote gegeben werden können. Im Hinblick auf die
drei verschiedenen Tarifmodelle entschieden sich die meisten Befragten für das Modell des selbst
zusammenstellbaren Tarifs. Am wenigsten wurde das „Pay-as-you-go“-Prinzip für die tatsächliche
Nutzung gewählt. Anhand der Differenzierung in die tatsächliche Nutzung der drei Tarifmodelle können die jeweiligen Nutzergruppen definiert und somit deren Mobilitätsbedürfnisse abgeleitet
werden.
Schlagwörter
Mobility as a Service, Mobilitätspakete, Tarifmodelle, Verkehrsmittelwahl, Mobilitätsverhalten, Pay-as-you-go, Verkehrsmittelwahl, Sharing-Angebote, ÖPNV, Nutzergruppen
Berichtsjahr
2019
Stand: 23.08.2019