TUD  »  Forschung  »  Forschungsinformationssystem
Anzeigen

Verweis auf www.hzdr.de

Verweis auf www.di-uni.de

Wissenschaftliche Abschlussarbeit - Detailansicht

Bereich Ingenieurwissenschaften - Fakultät Maschinenwesen - Institut für Energietechnik - Professur für Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung

Vergleichende Bewertung von Systemen zur Trinkwassererwärmung
Art der Abschlussarbeit
Diplomarbeit
Autoren
  • Dederichs, Yannick
Betreuer
  • Prof. Dr.-Ing. Clemens Felsmann
Abstract
Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit werden klassische (Durchfluss-, Speicher- und Speicherladesysteme) und innovative Systeme (Systeme mit niedrigen Rücklauftemperaturen, Wärmerückgewinnung) zur Trinkwassererwärmung einer vergleichenden Bewertung unterzogen. Anhand diverser ökonomischer und ökologischer Beurteilungskriterien (z. B. Anschlussleistung, Investitions- und Wartungskosten, Platzbedarf, Einbindung regenerativer Energien, Hygiene) wird für die einzelnen Systeme und Systemkonfigurationen die notwendige Vergleichsgrundlage geschaffen und in der Folge eine Bewertung durchgeführt. Ergänzt werden die erzielten Ergebnisse durch IT-gestützte Berechnungen (mittels Hottgenroth-Energieberater-Software) nach DIN V 18599 und eine Auswertung der aktuellen Literatur. Betrachtet man die Einzel-Ergebnisse dieser Arbeit im Zusammenhang, so ist an dieser Stelle folgendes festzuhalten:
- Für ein Einfamilienhaus (EFH) und ein Mehrfamilienhaus (MFH) gibt es ganz unterschiedliche systemische Ansätze und für ein EFH kann die beste Lösung aufgrund der Gegebenheiten gegenüber einem anderen EFH ganz anders aussehen.
- Je nach Ausgangssituation kann bereits durch eine geringfügige Änderung der Systemkonfiguration eine signifikante energetische Einsparung generiert werden (z. B. Austausch des Heizkessels)
- Möglichkeiten für Verbesserungen in der Trinkwassererwärmung gibt es viele: Diese zielen im Wesentlichen auf primärenergetische Einsparungen ab.

Die möglichen Maßnahmen und das damit verbundene Verbesserungspotential orientieren sich an den vorliegenden Gegebenheiten (Versorgungsort, Räumlichkeiten, vorhandene Systemkonfiguration, etc.). Entscheidungen in der Praxis für oder gegen konkrete Maßnahmen sind dann jeweils individuell in Abhängigkeit vom Bedarfsfall zu prüfen. Erst der Bedarfsfall im Kontext der vorliegenden Umgebungsparameter bringt somit die notwendige Gewichtung der dargestellten Bewertungsergebnisse und daraus resultierend die Erkenntnis, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind.
Schlagwörter
klassische Systeme, innovative Systeme, ökonomische Beurteilung, ökologische Beurteilung, Verbesserungspotential
Berichtsjahr
2020
Stand: 09.09.2020