TUD  »  Forschung  »  Forschungsinformationssystem
Anzeigen

Verweis auf www.hzdr.de

Verweis auf www.di-uni.de

Wissenschaftliche Abschlussarbeit - Detailansicht

Bereich Bau und Umwelt - Fakultät Verkehrswissenschaften "Friedrich List" - Institut für Verkehrsplanung und Straßenverkehr - Professur für Gestaltung von Straßenverkehrsanlagen

Erarbeitung eines Workflows zur Integration von digitalen und digitalisiert-analogen Bestandsdaten von innerstädtischen Planungsgebieten in BIM-konforme Formate
Art der Abschlussarbeit
Diplomarbeit
Autoren
  • Lange, Jessy
Betreuer
  • Prof. Dipl.-Ing. Ltd. BD a. D. Reinhard Koettnitz
  • Dipl.-Ing. Juliane Martin
Weitere Betreuer
Dr. V. Appelt, A+S Consult GmbH Dresden; Dipl.-Ing. A. Neukirch, DVB AG Dresden
Abstract
Die kooperative Arbeitsmethodik Building Information Modeling (BIM) wird seit 2020 für Groß-projekte des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur verpflichtend angewen-det, um die in der Vergangenheit zu beobachtenden negativen Auswirkungen wie Kostener-höhungen und Terminverzögerungen bei Projektplanungen und bei Bauausführungen zu ver-ringern. Da diese Effekte ebenso bei innerstädtischen Infrastrukturprojekten auftreten, wird ein Vorschlag für die BIM-Einführung in der Landeshauptstadt Dresden erarbeitet, solange auf die Veröffentlichung von Standardisierungen des BMVI gewartet wird. Die Dresdner Verkehrsbe-triebe AG stellt dabei für ein Beispielprojekt Planungsdaten zur Verfügung. Zunächst werden diese und offene Geodaten, die für die Modellerstellung notwendig sind, aus zwei unterschied-lichen Quellen bezüglich Datenformaten und Inhalten analysiert. Mit der BIM-Plattform KorFin wird erprobt, mit welchen Bearbeitungs- und Umwandlungsprozessen die Daten in ein digitales attribuiertes 3D-Gesamtmodell integriert werden können. Daraus ergibt sich zum einen ein Workflow für die Datenintegration sowie ein Vorschlag für eine mögliche Strategie der BIM-Einführung in der Landeshauptstadt Dresden. Der Vorschlag für die BIM-Einführung beinhaltet zusammenfassend, dass eine Arbeitsgemeinschaft zu bilden ist, um alle, die an innerstädti-schen Infrastrukturprojekten beteiligt sind, mit einzubeziehen. Außerdem wird schrittweise die Entwicklung von einer statischen Datenablage hin zu einer dynamischen Zusammenführung von 3D-Planungsdaten in Fachmodelle thematisiert. Für die BIM-Einführung sind das Arbeiten mit offenen, herstellerneutralen Datenformaten sowie das Erstellen von vollständigen Bauteil-bibliotheken wesentliche Voraussetzungen. Um die BIM-Methode für den Betrieb und die Un-terhaltung nutzen zu können, sind detailreiche Revisionsdaten nach der Bauausführung ent-scheidend, die im besten Falle direkt in das 3D-Gesamtmodell eingearbeitet werden.
Zugeordnete Forschungsschwerpunkte
  • Entwurfs- und Planungsgrundlagen
  • Straßendatenbanken
Schlagwörter
BIM Bestandsmodell Dresden
Berichtsjahr
2021
Stand: 07.04.2021