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Forschungsprojekt - Detailansicht

Bereich Bau und Umwelt - Fakultät Umweltwissenschaften - Fachrichtung Geowissenschaften - Institut für Kartographie - Professur für Kartographie

Lentikulare Generierung themakartographischer Mehrbildmodelle
Kurzbeschreibung (Deutsch)
Lentikulare Visualisierungsmethoden bieten die Möglichkeit, Wechselbild- und Autostereoskopie-Wiedergabe mit kartographischen Inhalten zu verknüpfen. Auf der Basis von Echt-3D haben sie bereits Eingang in Geovisualisierungen von Reliefverhältnissen, sowohl für analoge (Hartkopien) als auch für digitale Präsentationsformen (Bildschirm), gefunden. Bisher ist noch nicht untersucht worden, welche Potenziale sich für die weit verbreiteten themakartographischen Darstellungen (Thematische Karten) ergeben. Die plastisch differenzierte Wiedergabe räumlicher Sachverhalte ermöglicht einen mehrschichtigen Aussageaufbau und präsentiert mehrere Parameter (bzw. Dimensionen) eines kartographischen Inhalts. Damit können bislang unlösbare Problemstellungen in der Kartographie aufgegriffen und die kartographische Modellbildung vorangetrieben werden.rnMit Hilfe von Vergleichstests soll die Untersuchung erstmals die Informations-Transferleistung, die die Lentikulartechnik in der Kartographie zu leisten vermag, empirisch überprüft und quantifiziert werden. Die zunächst vorzunehmende Analyse lentikularer Printversionen dient als Grundlage für die im zweiten Teil des Projekts erfolgende Untersuchung der an Bedeutung immer wichtiger werdenden bildschirmgestützten Visualisierungen (elektronische autostereoskopische Displays).rnStand:rnBisher wurden empirische Untersuchungen hinsichtlich der Mindestdarstellungsdimension kartographischer Gestaltungselemente (Schrift, Linien, Signaturen etc.) an verschiedenen autostereoskopischen Monitoren durchgeführt. In einer weiteren Phase wurden Diagrammkonstruktionen getestet. Ziel war es herauszufinden, ob und wie die Diagramme bei der autostereoskopischen Darstellung am Monitor vom Kartennutzer interpretiert werden können. Dabei wurde zwischen zweidimensionalen und dreidimensionalen Diagrammen unterschieden. Diese Ergebnisse wurden genutzt, um bestmöglich an die getesteten 3D-Monitore angepasste themakartographische Darstellungen zu erstellen, die für eine weitere empirische Untersuchung verwendet werden. In dieser letzten empirischen Phase wird die Wahrnehmungsleistung themakartographischer Visualisierungen an 3D-Monitoren untersucht.rn
Zeitraum
01.05.2010 - 30.04.2013
Art der Finanzierung
Drittmittel
Projektleiter
  • Herr Prof. Dr.phil.habil. Manfred Buchroithner
Projektmitarbeiter
  • Frau Dipl.-Ing. Claudia Knust
  • Frau Dipl.-Ing. Katharina Bruhm
Finanzierungseinrichtungen
  • Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Kooperationspartnerschaft
national
Externe Kooperationspartner
  • Ruhr-Universität Bochum, Geographisches Institut (Deutschland)
Website zum Projekt
Relevant für den Umweltschutz
Nein
Relevant für Multimedia
Ja
Relevant für den Technologietransfer
Nein
Schlagwörter
Echt-3D, Echtdreidimensionalität, empirische Untersuchung, 3D-Display
Berichtsjahr
2012
Stand: 13.02.2013