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Hilfe für das Auge



Das menschliche Auge verliert im Laufe der Jahre an Sehstärke. Das ist ein natürlicher Alterungsprozess, gegen den es bisher keine Therapie gibt - noch nicht. Am Zentrum für Regenerative Therapien der TU Dresden, kurz CRTD, suchen Forscher nach Möglichkeiten, den Verlust von Netzhautzellen zu verhindern oder zu korrigieren.

Ein begehbares Augenmodell verdeutlicht das Problem. Die sogenannten Photorezeptoren sind Zellen der Netzhaut, durch die der Mensch Farben sehen sowie hell und dunkel unterscheiden kann. Bei älteren Menschen, Diabetikern oder Personen mit einem genetischen Defekt fallen diese Zellen aus. Dann sehen die Betroffenen Flecken, blicken wie durch einen Tunnel oder werden vollständig blind. Mike Karl und sein Team beschäftigen sich mit Selbstheilungsprozessen, die es dem Auge ermöglichen würden, den Zellverlust zu verhindern und zerstörte Zellen eigenständig nachzubilden.

Dr. Mike Karl, Research Group Leader Regeneration of the Retina: "Das Verfahren wird an Mäusen erforscht, da deren Netzhaut der menschlichen sehr ähnlich ist."
Derzeit befinden sich beide Verfahren noch in der Grundlagenforschung. Die Wissenschaftler sind in einem deutschlandweit einzigartigen Netzwerk mit fast 90 Laboren aus verschiedenen Dresdner Institutionen verbunden. Das Zentrum für Regenerative Therapien wurde 2006 als Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft gegründet und spielt als bisher einziges ostdeutsches Exzellenzcluster eine wichtige Rolle bei der Bewerbung der TU Dresden als Exzellenzuniversität.

Weitere Informationen:

Entwicklung und Regeneration der Retina
Retinale Regeneration

© DRESDENEINS.TV in Zusammenarbeit mit Forschungsförderung/Transfer der TU Dresden